100 Freunde gesucht!

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100 Freunde gesucht!
Liebe Freunde und Unterstützer,
in diesem August ist unsere Initiative zwei Jahre alt geworden. Das Ziel unserer Initiative war und bleibt die Neuankommende mit sozialen Kontakten auszustatten. Diese Arbeit kann keine Behörde leisten, das können nur wir gemeinsam umsetzen.
Nach zwei Jahren haben wir vieles erreicht! Immer mehr Leute kommen zu uns, unser Netzwerk ist schnell gewachsen, bis zu 70 Leute füllen unsere neuen Räume jeden Abend. Wir rücken zusammen, wir sind eine große Gemeinschaft geworden.
Seit Juli haben wir neue Räumlichkeiten in der Besselstrasse 26 in Moabit. Wir bauen sie gemeinsam um, ab September wollen wir jeden Tag auf haben und unser Programm mit Kultur- und Lernveranstaltungen erweitern. Es wird ein Kulturzentrum für die Nachbarschaft aus Moabit und der ganzen Wellt werden.
Damit es weiter gehen kann, brauchen wir Eure Unterstützung. Alles, was wir machen wird ehrenamtlich geleistet. Dennoch haben wir ein paar existentielle Ausgaben, die unvermeidlich sind, so wie die Raummiete. Auf staatliche Unterstützung verbunden mit all den reglementierenden Auflagen wollen wir verzichten, um frei, kritisch und selbstbestimmt unseren Weg gehen zu können.
Diese Aufruf richtet sich an die Leute, die finanziell auf guten Beinen stehen, die sich persönlich nicht bei uns engagieren können, aber unsere Arbeit für wichtig halten.
Wir suchen Freunde, die sich monatlich einen festen Beitrag von 50 Euro leisten können, damit wir unsere Arbeit fortsetzen.
Wer Interesse hat, meldet sich bitte und bekommt dann von uns detaillierte Informationen.
Herzlichst, eure Initiative „Neue Nachbarschaft/Moabit“

 

Refugees‘ Library am Freitag, den 3. bis 5. Juli

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Liebe Freunde,

Neue Nachbarschaft/Moabit lädt ein:
Performance: Freitag, den 3 Juli, 21 Uhr
Ort: Beusselstrasse 26, 10553 Moabit
Die Bibliothek ist offen für die Besucherinnen: Samstag und Sonntag, 4. bis 5. Juli, von 14 bis 19 Uhr

Refugees‘ Library, Lesung und Ausstellung in den neuen Räumen der Initiative „Neue Nachbarschaft/Moabit“. Gezeigt werden gezeichnete Gerichtsprotokolle von Asylprozessen aus dem Verwaltungsgericht Tiergarten. Am Freitag Abend wollen wir Sie zur szenischen Lesung der Gerichtshefte einladen.
Eintritt frei, Spenden willkommen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Kunstfestival „Ortstermin“ in Moabit statt.

Zu dem Projekt „Refugees‘ Library“:

„Refugees‘ Library“ ist ein Archiv von Gerichtszeichnungen zum Thema Asyl- und Migration.
Jedes Heft zeigt einen tatsächlich stattgefundenen Prozess (Namen der beteiligten Personen wurden geändert). Unsere Hauptintention ist es, die Bibliothek Flüchtlingen als Informationsmittel zur Verfügung zu stellen, um sich auf die eigenen Prozesse vorbereiten zu können.
Mehr als 20 freie Übersetzerinnen arbeiten an dem Projekt, um die Hefte für die Leserinnen in verschiedenen Sprachen zugänglich zu machen.

Links:
Refugees‘ Library: https://refugeeslibrary.wordpress.com/
https://www.facebook.com/refugeeslibraryberlin?fref=ts

Wir helfen ihnen nicht – wir lernen voneinander! / rbb

Über 100 Leute engagieren sich in der Initiative „Neue Nachbarschaft“ – und die sind trotz aller Widrigkeiten motiviert: „Es ist ja das Interessante, dass es nicht nur darum geht, denen zu helfen. Wir helfen ihnen nicht, sondern wir lernen voneinander – das ist so die Überschrift über unserer Arbeit. Osnst erzeugt man immer so ein Gefühl der Dankbarkeit, das geht auf Dauer nicht. Man muss sich auf Augenhöhe begegnen. Und wir merken, dass das auch uns Nachbarn sehr stark verändert – […] wir werden aufmerksamer: was passiert mit uns? Was passiert im Kiez? Unser Sozialverhalten, wie integrieren wir uns?“

zum Beitrag

Das Geschäft mit Flüchtlingsunterkünften / Report München

Landkreise und Kommunen suchen händeringend Unterkünfte für Flüchtlinge. Das nutzen mitunter Eigentümer von Immobilien in schlechtem Zustand aus. Sie machen mit der Vermietung ihrer abgewohnten Häuser als Flüchtlingsunterkünfte ein Riesengeschäft.

Autor: Ulrich Hagmann

Auch in Berlin schlagen freiwillige Helfer Alarm.
100 Freiwillige kümmern sich um mehr als 200 Flüchtlinge. Gerade werden neue Räume renoviert zur Betreuung der Flüchtlinge. Die Initiative war ursprünglich in dieser ehemaligen Schule. Hier war bis Ende Mai eine Flüchtlingsunterkunft, die gerade geräumt wird.

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Wir ziehen um!

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Liebe Freunde und Unterstützer,
wir freuen uns mitzuteilen, dass wir in neue große Räume im Beusselkiez umziehen.
Es entsteht ein neuer Standort für Kultur und Soziales. Ein lokales Zentrum für die Nachbarschaft aus aller Welt!
Wir planen ab Herbst die Türen jeden Tag zu öffnen. Es entsteht ein breites Veranstaltungsprogramm:
Sprachkurse, offene Vorlesungen, Kochabende, Solikonzerte, Kinoprogramm und vieles mehr!
Umgebaut wird ab sofort. Unterstützung ist willkommen!

Willkommen bei der schnellsten Baustelle der Welt in der Beusselstrasse 26! Danke an alle, die kommen um zu helfen!

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Menschen retten muss man sich leisten können // Sabine Rossmann

Viele Flüchtlinge kommen nun schon seit eineinhalb Jahren zu unserem Deutschstammtisch und unseren anderen Aktivitäten. Wir haben sie durch ihr Asylverfahren begleitet und kennen ihre Geschichte und ihre Schwierigkeiten. Viele Probleme können wir innerhalb unserer Initiative lösen, aber leider nicht alle. Mit dem folgenden Artikel wollen wir die Berliner unter Euch um Hilfe bei einem dieser für uns unlösbaren Probleme bitten.

MENSCHEN RETTEN MUSS MAN SICH LEISTEN KÖNNEN

Anerkannte Flüchtlinge aus Syrien, die spätestens zum 1. Januar 2014 nach Deutschland geflüchtet sind, dürfen Verwandte ersten und zweiten Grades, wie Eltern oder Geschwister aus der Krisenregion rund um Syrien nach Berlin holen. Theoretisch zumindest.

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Integrationsküche am Samstag, den 25. April

Unsere Integrationsküche am Samstag, den 25. April, ist ein großer Erfolg und ein echter kulinarischer Genuss gewesen. 25 Gäste kamen, um die guineischen Spezialitäten, die Mohamed für uns zubereitete, zu genießen und mit ihm zu feiern, dass er in Berlin bleiben darf.

Mohamed kommt aus Guinea, ist seit zwei Jahren in Berlin und riskierte zwanghaft in ein anderes Bundesland verlegt zu werden. Damit hätte er seine Bekanntschaften und sozialen Kontakte verloren und – noch einmal – von Null an anfangen müssen.

Zu diesem Anlass hat er den ganzen Samstagnachmittag in unserer Küche verbracht und eine typisch guineische Feiertags-Mahlzeit zubereitet, so wie er es von seiner Mutter gelernt hat. Das Menü bestand aus Mais-Couscous mit Oliven und Rosinen, Hähnchen, Kartoffeln und eine überraschende Soße aus Zwiebeln, Salz, Zitrone, Essig, Pfeffer, Knoblauch und Chili.

Wir bedanken uns bei Mohamed und bei den zahlreichen Gästen und hoffen, dass Mohamed „bald“ eine Aufenthaltsgenehmigung mit Arbeitserlaubnis bekommen wird, so dass er eine Ausbildung als Kaufmann anfangen kann… Das wäre ein weiterer Grund zum Feiern und andere leckere guineischen Gerichte zu genießen!